Mitte Dezember habe ich begonnen Levodopa/Carbidopa (L/C) mit Mucuna Kapseln (40 % mit 174 mg L-Dopa) auszutauschen. Ich habe bis dahin 3 x 100/25 mg L/C eingenommen, dazu Neupro Pflaster 4 mg und 3 x 50 mg Amandantin.
Zusätzlich nehme ich 1600 mg B1. Seit Anfang Dezember trinke ich morgens den „bullet proof coffee“ mit Butterschmalz (Gee) und MCT Öl C8 (ohne Zucker) als „Frühstück“, da dieser Kaffee Energie geben soll.
Erst habe ich nur am Abend eine Mucuna Kapsel zusätzlich genommen, dann auch mittags und danach auch nachmittags ½ L/C mit 1 Mucuna Kapsel anstatt Sinemet.
Ich werde immer kraftloser bin ständig müde und mein Gleichgewichtssinn hat gefühlt stark nachgelassen. Ich habe kaum eine Phase in der ich mich einigermaßen o.k. fühle.
Kann es sein, dass Mucuna bei mir nicht wirkt? Oder esse ich zu wenig? Der Kaffee bewirkt, dass ich bis zum Nachmittag nichts esse und dann esse ich meist nur eine Mahlzeit am Tag, habe dabei aber eher ein klein wenig zugenommen, auf jeden Fall kein Gewicht verloren.
Angefangen habe ich damit, weil L/C bei mir eine schwache Wirkung zeigt. Ich war mal kurz auf 4 x 100/25 mg hochgegangen, hatte aber kein Besserungsgefühl und es deshalb wieder gelassen, da ich auch mit Dyskinesie zu kämpfen habe.
Ich habe mir schon Grüntee-Extrakt Kapseln und auch Matcha Pulver bestellt, um die ½ Tablette Sinemet zu ersetzen, bin jetzt aber skeptisch, ob ich überhaupt weitermachen soll.
Wer hat eine Meinung dazu? Ich habe sehr auf Mucuna gesetzt, um die Nebenwirkungen etwas rauszuschieben, da ich denke, dass das natürliche L-Dopa verträglicher ist als die vom Neurologen verschriebene Sinemet.
Oder ist bei mir !/2 Sinemet zu wenig als Decarboxylasehemmer? Aber dann macht es ja gar keinen Sinn zu wecheln, wenn ich nur zusätzlich Mucuna nehmen würde.